Rezepte - Roestiauflauf
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Hüttengaudi – Rösti – Rezept Röstiauflauf

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Rösti, eine bekannte Speise, ein Klassiker aus der Schweiz und ihr Nationalgericht. Üblicherweise Goldbraun gebraten, mit einer knusprigen Kruste. Speckwürfel, Zwiebel und gerne auch mit viel Käse. Eine deftige Speise, die einst den Bauern zum Frühstück diente. 

Rösti zum Frühstück


Geriebene, in Fett gebratene Kartoffeln wurden zu Beginn des 19. Jahrhundert zum typischen Bauernfrühstück. Damit verschwand in vielen Orten das traditionelle Getreidebrei, denn die Bauern benötigten ein deftiges Frühstück als Energiespender. Von der Zusammensetzung her, Kohlehydrate und Fett, gibt die Rösti den richtigen Grundstein für einen arbeitsreichen Tag. Die Rösti wurden auf der Röstiplatte oder in der Pfanne in der Mitte des Tisches serviert. Jeder konnte sich daran bedienen und ja, wie heute gerne der ein oder andere sein Brot in den Kaffee tunkt, hat man damals auch gerne mal den Rösti in den Kaffee getunkt, was den Genuss noch zu steigern vermochte. 

Kartoffel erschien im 16. Jahrhundert in Europa


Später wurde aus dem Frühstücksrösti ein Hauptgericht, welches gerne am Abend serviert wurde. Der Begriff Rösti kommt, wie sich schon vermuten lässt, von „etwas rösten“. Die Kartoffel kam erst Anfang des 16. Jahrhundert von Südamerika nach Europa und wurde dann zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum beliebten Frühstück. 

Huettengaudi-Roestiauflauf-Eier-Kartoffeln-Rezept

Röstiauflauf


Ich habe für mich ein tolles, leckeres und sehr simples Rezept gefunden, welches ich sogar schon zum zweiten Mal zubereitet habe. Einen köstlichen Rösti-Auflauf! Gefunden habe ich das Rezept bei Springlane (btw ein ausgezeichnetes Magazin, mit tollen Anleitungen, Bildern und vielen köstlichen Rezepten. Keine Werbung/keine Bezahlung, aber eine Empfehlung) Das Rezept selber stammt von Susanne van Eldik, sie bezeichnet sich als Kartoffelkönigin und oh ja!, das ist sie. 
Für den Auflauf benötigst du 

Zutaten für 6 Portionen


800 g Kartoffeln1 EL Butter + 1 EL zum Einfetten
1 Zwiebel
150 g Schwarzwälder Schinken (Alternativ auch Schinkenwürfel, sehr lecker)
230 g griechischen Joghurt
2 EL Dijon Senf (keine Sorge, den schmeckt man nicht)
200 g geriebenen Emmentaler
6 Eier
Salz, Pfeffer
1 Frühlingszwiebel
1/4 TL Cayennepfeffer


Zubereitung

Die Kartoffeln werden geschält und gerieben. Ich habe sie der Einfachheit halber geraspelt im Küchengerät, geht schneller, ändert nichts am Ergebnis. Die überschüssige Flüssigkeit der Raspeln werden sanft mit den Händen ausgedrückt. Die Kartoffeln können dann erst einmal beiseite gestellt werden. 

Roestiauflauf-Roesti-Eier-Huettengaudi


Jetzt kannst du den Backofen auf 200 °C vorheizen und die Auflaufform einfetten. Dann wird die Zwiebel geschält und gewürfelt. Schinken in Stücke geschnitten (es sei denn, du hast Schinkenwürfel gekauft, dann fällt der Schritt natürlich weg). Etwas Butter wird nun in der Pfanne erhitzt, die Zwiebel werden 5 Minuten angebraten, der Schinken kommt dazu und alles wird für weitere 2 Minuten gebraten. Danach kann der Zwiebel-Schinken-Mix zu den geraspelten Kartoffeln gegeben werden. 


In einer weiteren Schüssel wird Joghurt, Senf und der Emmentaler vermischt und anschließend zu den Kartoffeln gegeben. Alles wird gut miteinander vermengt und mit Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die gesamte Masse kann nun in die vorbereitete Auflaufform und in den heißen Ofen für ca. 50 Minuten.  


Nach den 50 Minuten wird die Auflaufform aus dem Ofen geholt und mit dem Löffelrücken werden 6 Kuhlen versetzt in den Röstiauflauf  gedrückt. In diese Kuhlen kommt nun jeweils ein Ei hinein. Nun kommt der Auflauf für weitere 10 Minuten in den Ofen, bis das Eiweiß stockt. 


Die Frühlingszwiebel werden währenddessen in Ringe geschnitten und vor dem Servieren über dem Auflauf verteilt. 


Ein köstliches Abendessen für die Familie oder auch für Freunde. 

In-Liebe-Mia

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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