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In 10 Schritten die Wohnung ausmisten – Endlich mehr Platz!

Wann sind wir zu den Menschen geworden, die so viele Dinge um sich herum brauchen? Es gab Zeiten, da hatten unsere Vorfahren viel weniger Dinge im Haus und waren dennoch glücklich. Schau dich in dem Zimmer um, wo du dich gerade befindest (wenn es denn dein Zimmer ist). Was davon hast du schon lange nicht mehr in der Hand gehabt? Lass mich raten, dir kommt so einiges in den Sinn. Oder öffne die Schublade oder den Schrank neben dir. Was brauchst du von den Dingen, die sich darin befinden wirklich? Ich will nicht sagen, dass wir umgeben sind von Müll, aber doch teilweise ja schon. Wir kaufen Produkte, weil sie schön aussehen oder weil wir sie einfach haben möchten. Wir kaufen sie selten, weil wir sie zum Leben benötigen. Ich lebe hier nun absolut nicht vorbildlich, auch ich horte einige Dinge oder lasse etwas in den Schubladen verschwinden, was ich eigentlich loswerden möchte. Die Motivation zum Aufräumen fehlt teilweise und wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich manchmal gar nicht, wo ich anfangen soll. Da der Frühling nun endgültig bei uns angekommen ist, ist es Zeit für einen Frühjahrsputz. Lasst uns gemeinsam in 10 Schritten für mehr Platz in den eigenen vier Wänden sorgen.
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Frühjahrsputz und Ausmisten in 10 Schritten

 

Schritt 1 Motivation finden

Das ist der größte Schritt an sich! Aber ich muss gestehen, dass ich bei diesem Wetter (Sonnenstrahl und warme Temperatur) motivierter bin solche Dinge, wie Hausputz anzugehen. Ich bin hellwach und voller Energie und kann es kaum abwarten endlich loszulegen.Wenn du auch ein Sonnenmädchen bist wie ich, dann nutze diese Energie. Wenn du aber zu denen gehörst, die keine Sonne brauchen, um motiviert zu sein, dann sei nicht so blöd und räum die Bude bei Sonnenschein auf. Gehe lieber nach draußen.

Es soll ja wieder ein paar Tage Regen und Gewitter geben. Nutze diese Zeit und räume auf. Stell dir zuerst vor, wie toll deine Wohnung nach dem Aufräumen aussehen wird. Tauche gedanklich in dein neues Zuhause ein. Wie fühlst du dich, wenn du endlich deinen Ballast entsorgt hast? Stell dir vor, wie du nach der Aufräumaktion auf deinem Sofa sitzt, genüsslich deinen Kaffee oder Tee trinkst und die frischen Blumen auf dem Tisch betrachtest. Die Wohnung ist geputzt und steht nicht voll. Ein tolles Gefühl? Dann leg dich ins Zeug, damit dein Traum Wirklichkeit wird.

Schritt 2 Vorbereitung

Setze dich hin und vereinbare einen Termin mit dir selbst zum Ausmisten. Trage diesen Termin fest in deinen Kalender ein und halte dir den ganzen Tag frei. Denn wenn du erst einmal anfängst, solltest du die Energie nutzen und die Tat vollenden, damit an nur einem Tag die Aufräumaktion ein Ende findet. Besorge dir Müllbeutel, Handschuhe und Umzugskartons. Wichtig ist auch ein Stift zum Beschriften der Kartons. Teile die Kisten ein und sortiere entsprechend, zum Beispiel Entsorgen, Verschenken und Verkaufen.

Schritt 3 An andere denken

Das Aufräumen fällt dir leichter, wenn du im Hinterkopf daran denkst, dass sich Menschen über deine alten Sachen sehr freuen. Also sei großzügig und spende dein Aussortiertes an Flüchtlingshilfen, Kleiderkammer und soziale Einrichtungen. Einige Organisationen holen sogar Möbel oder größere Gegenstände kostenlos bei dir ab. Informiere dich im Internet oder telefonisch bei den Organisationen in deiner Nähe.Sicher befindet sich auch in deinem Haushalt das eine oder andere kaputte Teil. Es steht nur herum und sammelt Staub. Es wird Zeit, sich auch von solchen Dingen zu trennen. Vereinbare einen Termin mit dem Sperrmüll, die holen die kaputten Sachen ab. Natürlich kannst du auch deinen Hausrat und Sperrmüll bei den Wertstoffhöfen selber abgeben.
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Schritt 4 Die 1-Jahr-Regel

Diese Regel solltest du bestenfalls bereits kennen. Alles, was über ein Jahr nicht angefasst wurde, fliegt. Wenn dir ein Teil nicht mehr gefällt, wird sich deine Meinung darüber auch nicht mehr verändern. Meine Mutter ist immer der Ansicht, dass man alles aufbewahren muss, weil es ja wieder in Mode kommt. Aber selbst wenn, wenn du etwas nicht mehr magst, dann ändert sich das nicht in einem Jahr, nur weil dieses Teil nun wieder im Kommen ist.Ich erinnere auch gerne an die Kon-Marie-Methode. Klamotten, die dir nicht gefallen oder sogar kaputt sind, solltest du dir auch nicht zum Schlafen, Sport oder für Zuhause zurücklegen.

Schritt 5 Kurz und knackig

Beim Ausmisten muss man sich von einigen Dingen trennen. Nimm jedes Teil in die Hand und überlege, ob du es noch wirklich benötigst. Wie lange liegt es schon herum, ohne von dir beachtet oder berührt zu werden? Denk nicht an den Anschaffungspreis, denk lieber daran, welchen Wert es für dich selbst hat.

Schritt 6 Schritt für Schritt

Überliste dich selber beim Aufräumen, indem du Schritt für Schritt ein Zimmer nach dem anderen ausmistet. Nach jedem fertigen Raum machst du eine kleine Pause von 5 bis 10 Minuten und je mehr Zimmer du bereits erledigst hast, desto größer wird die Freude über das bereits Erledigte.

 Schritt 7 Öfter ran an die Kiste

Damit du nicht einmal im Jahr oder alle paar Jahre eine Aufräumaktion beginnen musst, ist es wichtig, dass du auch zwischendurch für Ordnung sorgst. Vielleicht fällt dein Blick auf ein Objekt im Raum, welches dir nicht gefällt, du willst aber nicht für dieses eine Teil zum Sperrmüll oder zur Mülltonne gehen. Mach es lieber, bevor du immer wieder einen ganzen Tag zum Ausmisten verschwendest!

Schritt 8 Heute schon an morgen denken

Ein weiterer Punkt, den du beachten solltest, wenn du nicht wieder einen Tag zum Aufräumen verschwenden möchtest. Denke bereits beim Einkaufen langfristig! Ganz besonders bei Wohnungsdekoration und Accessoires musst du nicht jedem Trend folgen. Bleibe lieber bei deinem Stil und konzentriere dich darauf Dinge nur zu kaufen, die zu dir und deinem Zuhause passen. Bleibe am besten auch bei wenigen Farben, so passt alles wirklich besser zusammen und unnötige Dekoration muss nicht verstaut werden. So kommt es bei dir in der Abstellkammer oder im Keller nie zu Platzmängel.

Schritt 9 Goldstücke inszenieren

Im Laufe unseres Lebens haben wir viele Dinge angesammelt. Nicht alles davon ist wertlos, im Gegenteil, gibt es Dinge, die einen ideellen Wert für uns haben. Wenn du einen emotionalen Wert mit dem Gegenstand verbindest, solltest du ihn aufbewahren. Du musst beim Aufräumen zwischen Nutzenlosem und Brauchbarem aussortieren. So gewinnst du jede Menge Platz. Integriere die Sachen an denen dein Herz hängt in der Wohnung. Vielleicht hast du einen alten Schaukelstuhl, indem deine Oma ständig gesessen hat. Den kannst du eventuell lackieren und ihm einen etwas stylischen Look verpassen, damit er wieder in deine Wohnung passt. Oder du hängst Bilder aus deiner Kindheit in der Wohnung auf. Deine Herzenssachen müssen nicht in Schubladen und Schränken verschwinden. Stelle sie ruhig aus, denn sie sind Teil deiner Persönlichkeit und haben dich geprägt.

Schritt 10 Belohnung

Vor dem Aufräumen vereinbarst du mit dir selber, am besten schriftlich, was du tun wirst, wenn du das Ausmisten erledigt hast. Die Aussicht, auf die Erfüllung eines Herzenswunsches, motiviert ungemein. Sei es ein neues Bild oder ein Ausflug, den du unternehmen wolltest, gönne es dir.Wenn du dir neue Dinge für Zuhause kaufen möchtest, solltest du aber unbedingt Schritt 8 beachten! Ansonsten kannst du auch gleich für das nächste Jahr einen Termin zum Ausmisten einplanen.

Ich bin kein Minimalist, ich finde aber immer mehr Gefallen an diesem Lebensstil. Gelegentlich packt mich innerlich ein drückendes Gefühl. Ich habe das Gefühl, dass ich umstellt bin von viel zu vielen Dingen und möchte gerne alles entsorgen. Urplötzlich sitze ich an einem Schrank und schaue mir den Inhalt genau an, dann geht bin ich wirklich sehr schonungslos und werfe alles weg, was ich nicht benötige. Es ist wirklich unfassbar, was sich alles bei mir tümmelt.

Bitte lass mich nicht die Einzige sein, die so viele Dinge hat. Wie geht es dir mit zu viel Kram?

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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