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Rezension – Die 4-Stunden Woche

 Bei Carina habe ich von diesem Buch gehört und kurz nach ihrem Blogbeitrag landete dieses Buch beim Amazon auf meine Wunschliste und war sogar kurze Zeit später schon im Warenkorb. Die 4-Stunden Woche ist ein Spiegel Bestseller von Timothy Ferriss.

 

 
Der Autor möchte uns in diesem Buch drei einfache Dinge erklären: Mehr Zeit, Mehr Geld, Mehr Leben. Doch vorher möchte ich dir noch etwas mehr zum Autor erzählen. Timothy Ferris ist 1977 geboren und ist ein erfolgreicher Unternehmer und Lifestyle-Entrepreneur. Er studierte an der Princeton-University in East-Asian und gründete 2001 seine eigene Firma. 2004 erlitt er einen Burnout, weshalb er kurzerhand beschloss für 15 Monate die Welt zu bereisen. Dabei hat er aber sein Unternehmen nicht aufgeben müssen, sondern er hat gelernt, wie er von überall auf der Welt arbeiten kann und besser noch, wie er sein Unternehmen in vier Wochenstunden führen kann.
 

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Ein solches Erlebnis wie Burnount sorgt immer wieder dazu, sein Leben zu überdenken, schließlich ist dieser Vorfall nicht ohne Grund geschehen. Aber auch bevor ein solches Ereignis eintrifft, sollte wir uns alle klar machen, was die vielen Arbeit aus und unserem Leben macht. Für Menschen, die bei einem solchen Titel zweifeln, hat der Autor direkt im ersten Kapitel aufgeklärt, was genau das Buch zu vermitteln versucht. Wir sollen nicht von jetzt auf gleich unseren Job kündigen und durch die Weltgeschichte reisen. Timothy Ferriss versucht uns nur deutlich zu machen, wie wir unser Leben mit den kleinsten Hacks verändern können, damit wir am Ende wirklich mehr Leben können. Stell dir das mal vor, die meisten von uns arbeiten 40 Stunden in der Woche und das 30 Jahre lang! Somit besteht das Leben im Übrigen aus was? Arbeiten, essen, schlafen und-  wenn man Glück hat – zwei freien Tagen am Wochenende. Was macht man am Wochenende? Man schafft eh nicht die Dinge zu machen, die man wirklich machen möchte, denn es sind nur zwei Tage und eigentlich ist man auch erschöpft von der Arbeit in der Woche. Somit verschlafen wir im Endeffekt unser Leben oder arbeiten jahrelang für irgendwelche Menschen, die ausreichend Geld haben, sich freinehmen wann sie wollen und dir nur einen kleinen Hungerlohn abgeben. Und meistens fühlen sich diese Menschen dann auch schon wie die größten Helden. Große Projekte verschieben wir in den Ruhestand, doch was genau können wir noch, wenn wir diesen erreicht haben? Warum sollen wir unseren Ruhestand nach hinten verschieben, versuchen wir doch jetzt schon einige Monate im Jahr einen Mini-Ruhestand einzulegen.

 

 EAT, WORK, SLEEP, REPEAT – NEIN DANKE!

Also wird es an der Zeit einen Weg zu finden, weiterhin zu arbeiten und dennoch weniger zu arbeiten um mehr leben zu können. Ganz besonders gefällt mir, dass der Autor hier nicht verlangt, dass man reiche Eltern hat oder im Lotto die Millionen ergattert hat. Nein, wir können weiterhin dort bleiben, wo wir jetzt sind. Es müssen nur Kleinigkeiten verändert werden.
 

 

Timothy Ferriss erklärt, dass das Problem vieler Menschen ist, dass diese sich jede Arbeit aufbinden lassen. Es ist hier also wichtig die Arbeit zu teilen und anderen Anweisungen zu geben. Du kannst und musst nicht alles selber machen, übernimm die Dinge, die du wirklich tun musst und gib die Aufgaben ab, die weniger wichtig oder von anderen erledigt werden können. Ferriss war hierbei ganz besonders gerissen, er hat sich an Onlineassistenten gewagt. Diese werden über das Internet in vielen Teilen der Welt angeboten. Er hatte dabei eine freundliche Assistentin aus Indien, welche die ihr zugeteilten Aufgaben, dank der Zeitverschiebung, erledigen konnte, währen Ferriss geschlafen hat. Am nächsten Morgen lagen ihm pünktlich um 9:00 Uhr die Ergebnisse vor und er konnte seinen Tag beginnen.

 

 In wenigen Schritten seine Arbeit verändern für mehr Freizeit!

 

Eine weitere Möglichkeit ist die mittlerweile von vielen Unternehmen angebotene Telearbeit. Besteht die Möglichkeit deinen Job auch von zuhause zu erledigen? Überlege dir diesen Schritt ganz genau und arbeite pro und contra aus. Wenn du genug Argumente für die Telearbeit hast, dann schlag dies deinem Chef vor. Der Autor hat einzelne Geschichten von Menschen aufgenommen, die seine Art der Arbeit übernommen haben. Diese Menschen fingen mit der Telearbeit an und arbeiteten dann von der ganzen Welt aus, denn wichtig ist, dass deine Arbeit hervorragend erledigt ist und pünktlich auf dem Schreibtisch deines Chefs liegt, ob du diese Aufgaben zuhause am Schreibtisch erledigst oder auf einer Insel unter Palmen spielt dabei keine Rolle.
 

 

Timothy Ferriss beschreibt in Die 4-Stunden Woche wirklich jedes mögliche Szenario und geht auf alle möglichen Skeptiker ein, sodass man während des Lesens absolut kein Argument mehr findet, diesen Weg nicht zu gehen. Bei einigen Punkten war seine Antwort besonders leicht: Sollte der Chef die Verkürzung der Stunden nicht hinnehmen wollen oder die Telearbeit ausschließen, dann sollte man sich fragen, ob dieser Job wirklich der richtige ist. Für so gut wie jedes Kapitel hat Ferriss am Ende Websiten oder Hilfen aufgelistet, damit man exakt weiß wo man das findet, was er angesprochen hat.
 

 

Die 4-Stunden Woche liest sich wirklich sehr gut und seine verwendeten Beispiele sind äußerst anschaulich. Ich finde, dass dieses Buch zum Denken anregt und man somit das bisherige Leben überdenkt. Er erklärt auch, warum es Menschen gibt, die bei jedem Punkt immer noch etwas auszusetzen haben und warum diese Menschen, dieses Leben der Freiheit nicht erkennen bzw. nicht akzeptieren wollen. Für mich was das wirklich sehr hilfreich, denn ich rege mich sehr gerne über die Dummheit solcher Menschen auf, die das Leben immer nur so nehmen wie es kommt und nichts tun, um ihr Leben zu verbessern. Jetzt habe ich mehr gelernt, diese Menschen mehr oder weniger zu ignorieren. Das Buch hat mich wirklich inspiriert und dazu angeregt mein Leben zu verändern, dazu werde ich euch sicherlich auf dem Laufenden halten.
 

 

Jetzt bist du gefragt, wie viele Stunden möchtest du pro Woche noch arbeiten?
 

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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