Bücher,  Thriller

Rezension – Girl on the Train

Ich hinke hinterher. Gekauft habe ich dieses Buch vor vielen Monaten und gelesen habe ich es erst jetzt aufgrund meiner Erkrankung und der Zwangspause, die ich einlegen musste. Aber wisst ihr was, Girl on the Train hat mich gepackt und einfach nicht mehr losgelassen!

Geschrieben wurde Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich von Paula Hawkins. Dieses Buch handelt von Rachel, die jeden Tag mit dem Zug nach London zur Arbeit fährt, obwohl sie schon vor längerer Zeit gekündigt wurde. Ihre Mitbewohnerin soll es aber nicht erfahren,  deshalb steigt sie jeden Tag in den Zug. Sie liebt es die Menschen, die an den Eisenbahnschienen leben zu beobachten. Dabei denkt Rachel sich Geschichten zu den Menschen aus, sie gibt ihnen Namen und überlegt, was sie beruflich machen.

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Und ein Haus hat es ihr ganz besonders angetan, ein Ehepaar das sie jeden Tag ganz genau beobachtet. Rachel nennt sie Jason und Jess. Sie scheinen sehr glücklich zu sein und Rachel setzt jede Hoffnung einer normalen Beziehung in diese beiden ihr fremden Menschen. Fremd und doch irgendwie sehr nah. Ihre Ehe mit Tom ist gescheitert, Rachel ist der Grund gewesen, denn sie hat sich nicht unter Kontrolle, Alkohol ist ihr Freund und doch auch ihr Feind. Sie kann nicht einfach aufhören und dann, nach ein paar Gläsern oder auch nach einigen geleerten Flaschen, macht sie dumme Sachen und kann sich später nicht mehr daran erinnern. Tom wurde dann sauer und erzählte ihr dann, welchen Blödsinn sie wieder angerichtet hat. Sie wurde handgreiflich und das immer wieder.

Tom hat sie noch in ihrer Ehe betrogen und lebt mit seiner neuen Familie in ihrem alten Haus, ein paar Häuser weiter von Jason und Jess. Rachel ruft immer wieder an, immer dann, wenn sie wieder was getrunken hatte. Anna mag das gar nicht und Tom, er hört ihr zu und versucht Rachel zu beruhigen.

Jason und Jess sind anders, sie lieben sich, sie haben ihr Leben unter Kontrolle. Das denkt Rachel sich so und es muss so sein, sonst hat die Welt keine Chance mehr auf Hoffnung. Und doch, eines Tages sieht Rachel vom Zug, dass da plötzlich ein anderer Mann ist. Die perfekte Jess geht ihrem perfekten Ehemann fremd und am Tag danach ist die perfekte Frau weg, sie wird vermisst.

Rachel kann nicht einfach zu sehen, wie Jason beschuldigt wird, schließlich sind es immer die Ehemänner, und sie hat den anderen Mann ja vom Zug aus gesehen. Jason kann es nicht gewesen sein. Sicher weiß niemand von dem Mann, sie müssen von ihm erfahren und so geht Rachel zu Jason, der eigentlich Scott heißt. Scott ist vollkommen am Ende, denn er und seine Frau Megan hatten sich am Tag davor ganz schrecklich gestritten.

Und wie soll Rachel Scott erklären, dass sie einen anderen Mann mit Megan gesehen hat? „Hallo, ich bin Rachel und beobachte euch vom Zug aus.“? Klingt irgendwie nicht richtig, also muss sich Rachel eine andere Geschichte ausdenken und klingelt bei Scott. Was aber keine so gute Idee war, denn Rachel kann sich nicht an die Nacht davor erinnern, sie war in der Nähe von Scott und Megan, sie hatte was getrunken und sie hatte Blut an Händen und eine Platzwunde. Was ist nur geschehen?

Und so fiebern wir beim Lesen von Girl on the Train mit Rachel mit, wir versuchen uns gemeinsam an die Nacht zu erinnern, an dem Megan, die perfekte Ehefrau verschwunden ist. Rachel war dort, sie kann sich an einen Streit erinnern, aber mit wem hat sie sich gestritten oder hat sie nur einen Streit beobachtet? Sie hatte mit ihrem Exmann gesprochen und Anna. Sie war in dieser Nacht dort, aber was ich noch passiert?

Rachel versucht vom Alkohol loszukommen, weil sie sich erinnern möchte. Sie schafft es ein paar Tage und dann gönnt sie sich wieder ein Schluck. Es ist ein hin und her indem Paula Hawkins es schafft, dass man mit Rachel fühlt und dass man enttäuscht wird, weil sie nicht trocken bleiben kann. Das Buch berichtet aber nicht nur aus Rachels Perspektive, wir lesen auch von Anna und wir lesen auch von Mega, der Vermissten. Und das Ende? Ist sehr schockierend und kommt absolut unerwartet! Die letzten 60 Seiten musste ich in einem Stück durchlesen, es war schon lange nach Mitternacht, aber ich konnte einfach nicht mehr aufhören.

Hast du Girl on the Train schon gelesen?

Unterschrift - In Liebe Mia.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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