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Rezension – Der Lavendelgarten

Der Lavendelgarten ist ein Roman, der von Lucinda Riley geschrieben wurde. Der Lavendelgarten erzählt die Geschichte von Emilie de la Martiniéres, die jahrelang darum gekämpft hat ein Leben außerhalb ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre Mutter stirbt, ist Emilie die einzige Überlebende, sie schaut sich ihr Erbe an und überlegt, ob sie weiter damit leben soll oder ob sie alles verkaufen kann.

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Doch das Château in der Provence verbirgt einige Geheimnisse, Emilie entdeckt eine Gedichtsammlung, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war. Der Lavendelgarten ist ein wundervoller Roman der zwischen den Zeiten spielt. 1998 erzählt von Emilie und ihren Entdeckungen im Château, wie sie im ganzen Durcheinander auch noch die Liebe ihres Lebens, Sebastian, kennenlernt. Er hilft ihr ungemein beim Ordnen des Nachlasses, er ist ihr Fels in der Brandung während der ganzen Zeit, doch dann kommt die Zeit, wo sie nach England, zu ihm nach Hause fahren, und plötzlich ist er wie ausgewechselt.

Emilie lernt seinen Bruder Alex kennen, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Sebastian möchte nicht, das Emilie mit Alex spricht und erzählt ihr weniger schöne Geschichten von Alex. Doch während der Zeit in England ist Sebastian oft beruflich unterwegs und Emilie alleine, also geht sie zu Alex und bemerkt schnell, dass er nicht so ist, wie ihr Mann ihn beschrieben hat. Doch was ist zwischen den Brüdern geschehen? Alex möchte auf gar keinen Fall über Sebastian sprechen und warum er sich so seltsam Emilie gegenüber verhält.

Nebenbei erforscht Emilie ihre Familiengeschichte. Ihre Tante Sophia kannte sie kaum, ihr Vater hat nicht viel von seiner Schwester erzählt, aber warum? Wir springen im Buch in das Jahr 1943. Der zweite Weltkrieg ist im vollen Gange, eine ausgebildete Agentin wird aus England nach Frankreich geschickt um von dort gegen die Nazis zu kämpfen. Doch auch hier läuft nichts so wie es geplant war. Die geheime Gruppe wurde von der Gestapo entdeckt, ihr nächster Zufluchtsort ist das Haus eines reichen Mannes aus Frankreich er wird Hero genannt und ist Éduard de la Martiniéres, Emilies Vater. Connie, die Agentin scheint eine Verbindung zu Emilies Mann Sebastian zu haben. Éduard de la Martiniéres ist auch bei den Nazis sehr hoch angesehen, warum ist die Spionin dann genau bei ihm sicher?

Connie lernt die de la Martiniéres kennen und besonders viel Zeit verbringt sie dann auch mit Sophia. Sophia ist blind und verliebt sich in Frank einem Offizier der Nazis. Es ist eine spannende Geschichte durch und durch. Emilie entdeckt in den Geschichte einige Parallele zu ihrer eigenen Geschichte. Die Offizierbrüder Frank und Falk haben Ähnlichkeiten mit Sebastian und Alex, doch wer ist der gute Bruder und wer ist der schlechte? Gibt es überhaupt einen guten Bruder?

Riley ist der Schreibstil in Der Lavendelgarten sehr gut gelungen. Das hin und her switchen in den Jahren führt zur steigenden Spannung und der Leser erkennt  beim Lesen die Parallelen und kann förmlich in den Kopf von Emilie eindringen und ihre Gedankengänge nachvollziehen. Die Sprache ist recht einfach, sodass man sich nicht sehr lange mit den Wörtern aufhalten muss. Das Ende ist überraschend und doch irgendwie vorhersehbar.

Wer gerne Romane liest, die sich mit dem zweiten Weltkrieg befassen sowie Zeitsprungliebhaber sollte sich Der Lavendelgarten kaufen.

Unterschrift - In Liebe Mia.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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