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Rezension – Das fremde Haus

Sophie Hannah bringt uns einen Psychothriller der besten Art, denn von Beginn an ist nichts so wie es scheint. Connie Bowskill setzt sich mitten in der Nacht an den Computer und schaut sich auf der Internetseite einer Immobilienfirma nach einem ganz bestimmten Haus: Bentley Grove 11 in Crambrige. Modern eingerichtete Zimmer werden in einem virtuellen Rundgang gezeigt, Schlafzimmer, Küche, Flur und dann das Wohnzimmer mit einer Leiche. Auf dem Teppich liegt eine tote Frau umgeben von Blut, ein Schock für Connie Bowskill. Sie rennt ins Schlafzimmer, weckt ihren Mann, schickt ihn ins Arbeitszimmer. Doch die Leiche ist verschwunden, kein Blut auf dem Teppich, ein ganz normales sehr hübsch eingerichtetes Wohnzimmer.

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Das fremde Haus beginnt direkt sehr spannend, der Leser ist mitten im Geschehen. Verwirrung tauchte auf den ersten 20 Seiten auf, doch ich komme nur stückchenweise voran und erfahre nur nach und nach was passiert ist, aber dann tauchen andere Erzählungen auf, andere Charaktere, fremde Charaktere und ich bin völlig verwirrt. Ist Connie Bowskill verrückt, hat sie eine zweite Persönlichkeit oder war wirklich ihr Mann der Mörder von der unbekannten Frau, so wie Connie behauptet. Aber warum sollte ihr Mann das tun und warum in Bentley Groove 11 in Cambrige, schließlich leben sie in Little Holling. Oder vielleicht ist doch Connie die Mörderin, denn nur sie hat die tote Frau gesehen, sonst niemand. Sie hat die Frau gesehen, sie weiß, wo sie lag, sie weiß, welches Kleid sie trug und exakt wo sie lag. Connie ist besessen von Bentley Groove 11 in Cambrige.

Ein hin und her von Beschuldigung, seit einem halben Jahr ist Connie der festen Überzeugung, dass ihr Ehemann ein Doppelleben führt, doch er ist ständig bei ihr und ist nur wegen ihr nach Little Holling gezogen. Es gibt keine Beweise, warum er seine Frau anlügt, Connie zerstört die Beziehung zu ihrem Ehemann. Sie vertraut ihm nicht, sie hinterfragt jede Handlung von ihm, selbst als er ihr ein Geschenk zum Geburtstag kaufen möchte, unterstellt sie ihm die schlimmsten Dinge. Connies Familie weiß nicht was sie tun sollen, glauben sie ihr?

Eine packende Geschichte und der Aufbau des Buches ist sehr gelungen. Der Leser beginnt mit dem Ende und liest dann Schritt für Schritt den Weg zurück zum Anfang. Immer wieder tauchen kleine Briefe der Familie Gilpatrick auf, den Zusammenhang mit dieser Familie versucht man beim Lesen  zu finden, doch wir bleiben bis zum Schluss unwissend. Und das Ende des Buches und der Beginn der Geschichte ist wirklich schockierend und wirft die ganze Story um.

Sophie Hannah hat einen angenehmen  Schreibstil. Innerhalb weniger Tage habe ich Das fremde Haus verschlungen, beim Lesen vergeht die Zeit sehr schnell. Ich kann es jedem der sich Spannung wünscht ans Herz legen.

Unterschrift - In Liebe Mia.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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