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Happiness Projekt – Juli

Wir schreiten immer weiter voran im Happiness Projekt und nun sind wirklich schon im Juli angekommen.

Happiness-Projekt-Juli-Buch-Kirschen-Rezension

♥ Genehmigen Sie sich eine kleine Kauforgie
♥ Kaufen sie nützliche Dinge
♥ Seien Sie großzügig zu sich selbst
♥ Geben Sie eine Sache auf

Kann man sich Glück kaufen? Das ist die große Frage, welche sich Gretchen Rubinstein im Juli stellt. Klar ist, dass Geld Mittel zum Zeck ist. Wir können uns mit Geld materielle Dinge kaufen, die unsere Bedürfnisse befriedigen. Wir bilden uns ein, wenn wir viel Geld haben, sind wir glücklicher. Wir können uns viel leisten und alle unsere Wünsche erfüllen, doch was genau passiert mit uns, wenn wir uns etwas kaufen, dass wir haben wollen? Wir sind für diesen einen Moment glücklich. Sobald wir aber mit unserem neuem Etwas nach Hause kommen, ist dieser eine Moment so gut wie verfolgen. Wichtig ist, somit auch für was wir das Geld ausgeben.

Im Zusammenhang damit sollten wir darüber nachdenken, was es heißt, sich gut zu fühlen, sich schlecht zu fühlen und sich richtig zu fühlen in einer Atmosphäre des Wachstums. Am bedeutendsten ist Geld im Bereich „sich schlecht zu fühlen“. Es ist verbunden mit vielen Problemen: finanzielle Probleme, Arbeitsplatzunsicherheit sowie ermüdende und langweilige Pflichten.

Genehmigen Sie sich eine kleine Kauforgie
Ihr kennt es, man spart viel und man spart ständig und überwiegend für was? Irgendwie heißt es dann immer, dass man für die Rente spart, aber wisst ihr was? Was genau könnt ihr in der Rente denn noch erleben?

Selbstverständlich bin auch ich der Meinung, dass man etwas Geld für das spätere Leben zurücklegen sollte. Aber nicht all zu viel, denn wir leben auch im hier und jetzt, deshalb  sollten wir das hier und jetzt auch genießen. Ausgiebig, und unsere Träume und Wünsche erfüllen. Die, von denen wir träumen!

Kaufen Sie nützliche Dinge
Wenn man sehr genau auf die Kaufmethoden anderer schaut, stellt man fest, dass es genau zwei Kategorien gibt: „zu wenig kaufen“ und „zu viel kaufen“. Ein Mensch, der zu wenig kauft, schiebt Käufe hinaus, kauft zu wenig und kauft die Dinge auch erst in letzter Minute. Man ist von Dingen umgeben, die nicht mehr ganz gut aussehen, man geht davon aus, dass man diese Dinge irgendwann noch benutzen wird oder man benutzt sie solange, bis sie endgültig kaputt sind. Man kauft sich selten etwas Neues, weil man denkt, dass man es nie gebrauchen wird oder weil man das Geld dafür jetzt nicht ausgeben möchte.

Bei denen, die sich ständig zu viel kaufen, entsteht ein riesen Vorrat an Dingen, die man nur langsam aufbraucht. Sie kaufen Werkzeug oder High-Tech-Geräte mit dem Gedanken, dass man sicherlich eines Tages Verwendung dafür findet. Man hat im Endeffekt einen Übermaß an Dingen zuhause und verliert den Überblick. Wisst ihr aber, was diese beiden Methoden gemeinsam haben? Egal welche Kaufmethode du anwendest, du bist gestresst! Entweder musst du immer spontan und meist auch vor Ladenschluss los um Brot zu kaufen, weil du nichts mehr da hast („zu wenig einkaufen“) oder du schmeißt ständig Dinge weg, weil sie ihr Ablaufdatum überschritten haben und du keinen Stauraum mehr findest („zu viel kaufen“).

Aus diesem Grunde sollten wir ein Zwischending finden. So werden wir glücklicher, weil wir nicht ständig an das Einkaufen denken müssen. Ich habe diesen Zwischending schon lange gefunden. Ich gehe Freitag los und erledige meinen Wocheneinkauf, somit habe ich während der Woche keinen Stress, dass ich ständig noch in den Laden muss um z. B. Milch zu kaufen. Ich kann nun ganz gut abschätzen, wie viel ich von was brauche und kaufe dementsprechend ein. Bei Impulskäufen überlege ich im Geschäft, ob ich dies nun wirklich kaufen muss, weil ich es dringend brauche. Und wenn mir danach ist, dann ersetze ich auch bereits alte Schätze gegen was Neues.

Seien Sie großzügig zu sich selbst
In diesem Abschnitt musste ich sehr viel schmunzeln. Denn genauso wie Gretchen neige auch ich – und sicherlich auch der ein oder andere von euch – dazu, eine Rasierklinge zu verwenden bis sie richtig stumpf ist und die Zahnbürste gelb und ausgefranst. Grundsätzlich umgeben wir uns von Dingen, die abgetragen, fleckig oder verbraucht sind. Im Grunde doch gar kein gutes Gefühl, oder? Bereits in meiner Rezension zu Magic Cleaning hatte ich darüber geschrieben. Ein löchriges T-Shirt? Kann man ja zuhause noch tragen. Aber hier sollen wir lernen großzügig zu uns zu sein und die verbrauchten und alten Dinge wegwerfen und endlich gegen neue zu ersetzen! Ganz traurig war die Geschichte von Gretchen und ihrer Großmutter. Diese hatte eine wunderschöne Flasche Parfum und verwendete dies nur an ganz besonderen Tagen. Als die Großmutter starb, war das Parfum noch voll. Also wofür hat die Großmutter, dieses Parfum verwendet? Wann ist denn ein ganz besonderer Tag? Sollte nicht jeder Tag besonders sein? Seid großzügig zu euch selbst!

Geben Sie eine Sache auf
Manchmal kann uns nur eine Sache glücklich machen und im nächsten Moment auch schon wieder sehr unglücklich. Dann ist es auch oftmals besser, wenn wir diese Sache vollständig aufgeben, als sie nur einzuschränken z. B. rauchen. Dabei ist das Ziel diese Sache komplett aufzugeben und „Nein“ dazu zu sagen, ein sehr gutes Glücksgefühl, wenn man sich auch wirklich daran gehalten hat. Es macht einen stolz, man hat schließlich was erreicht.

Wisst ihr was besonders seltsam war, Gretchen und ich stellen uns neben dem Happiness Projekt eine sehr entscheidende Frage, macht uns das Projekt wirklich glücklicher? Je weiter ich voranschreite, je mehr ich herausfinde, was mich glücklich macht und wie ich glücklicher werde, umso mehr entdecke ich meine Fehler und ärgere mich. Bei vielen der Dinge, die wir im Happiness Projekt bisher gelernt haben, ging es darum, wie wir andere glücklich machen, damit wir uns dann am Ende besser fühlten. Erinnern wir uns doch einmal an das Ausmisten und Aufräumen, hat sich jemand, der mit euch im Haushalt lebt, dafür bedankt, dass sein Schrank jetzt ordentlicher ist? Oder ist es dieser Person überhaupt aufgefallen? Ich weiß, wir lernten auch, dass wir nicht auf Lob und Anerkennung warten sollten, denn dies macht uns nicht glücklich. Aber was ist denn so falsch daran? Ich bin an einem Punkt angekommen, in dem ich wirklich sehr traurig bin, weil ich von den Menschen in meiner näheren Umgebung keine Anerkennung bekomme. Es ist nicht so, dass sich unser Verhältnis verbessert, weil ich versuche andere glücklich zu machen. Das Verhältnis bleibt eher bestehen, jedoch habe ich das Gefühl, dass die anderen immer mehr von mir nehmen möchten, weil ich gerade so freundlich bin. Etwas geben wollen diese jedoch nicht. Gretchen hatte ihr Problem mit etwas mehr Schlaf gelöst und dann verflog ihre schlechte Laune, aber bei mir sitzt sie leider noch fest und ich kämpfe gerade sehr, meine Vorsätze für dieses Projekt einzuhalten.

Unterschrift - In Liebe Mia.

 

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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