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Rezension – Magic Cleaning

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Kennt ihr schon die KonMarie-Methode? Kennt ihr überhaupt Marie Kondo? Kaum vorstellbar, den sie mit ihrem Buch Magic Cleaning ist doch mittlerweile in aller Munde. Die Autorin erklärt in ihrem Buch, wie richtiges Aufräumen unser Leben verändert. Schwachsinn? Im Gegenteil! Es hat mir und auch bereits so einigen anderen sehr geholfen!

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Marie Kondo beschäftigte sich bereits in jungen Jahren mit dem Aufräumen, sie las viele Zeitschriften zu diesem Thema und versuchte alle Tipps, die sie aus diesen entnahmen in ihrem Haushalt einzusetzen. Doch war sie mit den Ergebnissen selten zufrieden und das größte Problem war, dass die Wohnung danach nie lange sauber blieb. Dieses Problem sollte jeder von uns kennen. Wir setzen uns ein oder zwei Tage hin und räumen unserer Meinung nach gründlich auf, doch wenige Stunden danach sieht die Wohnung wieder aus wie vor dem Aufräumen. Woran das liegt?

NO GO: Täglich ein bisschen aufräumen

Kennt ihr sicherlich! „Ich habe so viel aufzuräumen und deshalb nehme ich mir jeden Tag ein weiters Zimmer vor.“ Diese Idee greift direkt ins Leere, weil wir kaum die Dinge die zu einer Kategorie gehören an einem Ort verstauen. Kosmetik: Befindet sich im Badezimmer, in der Handtasche und im Nachttisch? So schiebt man diese Gegenstände immer vor sich her und kann sie nicht richtig aufräumen, ohne, dass sie in wenigen Tagen wieder in der gesamten Wohnung verbreitet werden. Es ist wichtig dabei zu lernen, dass wir nicht Zimmer aufräumen, sondern Dinge aufräumen. So lehrt uns Marie, dass wir alle Dinge die zu einer Kategorie gehören sammeln und in einem Wisch aufräumen. Sprich jede kosmetischen Produkte, die sich in einem Haushalt befinden auf einen Fleck sammeln und dann aussortieren und dieser Kosmetik exakt einen Platz in der Wohnung zuordnen. Genau dort hat sich dieses Produkt immer zu befinden, es wohnt praktisch genau an diesem Ort und nicht mehr wo anders! Klar, solltet ihr unterwegs sein und etwas Puder mitnehmen wollen, dann könnt ihr dies auch tun, aber bringt dieses Puder am Ende eines Tages auch wieder zurück an den Ort, wo es wohnt.

Wichtig beim Aufräumen ist auch die Reihenfolge

  • Klamotten (alle Klamotten aus der gesamten Wohnung!)
  • Bücher
  • Schriftstücke, Unterlagen, offizielle Schreiben
  • Kleinkram
  • Erinnerungsstücke

Von dieser Reihenfolge sollte man wirklich nicht abweichen oder auch einzelne Kategorie nicht überspringen. Beim Aufräumen ist auch wichtig, dass ihr nie die Dinge von „außen“ betrachtet. Damit meine ich die Klamotten aus dem Regal heraus beurteilen, sondern alles auf einen Haufen legen und jedes einzelne Teil in die Hand nehmen und genau überlegen, ob es noch benötigt wird. Sätze wie „irgendwann werde ich es tragen oder benutzen“ zählen nicht, denn wenn wir ehrlich sind, IRGENDWANN tritt nie ein! Die Autorin erklärt, dass es wichtig ist, sich zu fragen, ob uns die Dinge, die uns umgeben noch wichtig sind. Danach solltet ihr beurteilen, was ihr behalten wollt und was nicht.

Nachdem ich hier nun angeschnitten habe, worum es bei der KonMarie-Methode geht, fragt ihr euch, hält die Ordnung an?

JA!

Meine Kleidung wird nun vollkommen anders aufbewahrt, als vorher, die Regale sehen gleich viel ordentlicher aus, selbst wenn man etwas herausnimmt. Die Schubladen mit Kleinkram ist geordnet und viel Kleinkram ist kaum noch vorhanden. Die Wohnung sieht mittlerweile jeden Tag ordentlich aus, es liegen kaum noch unnötige Dinge herum. Und das beste an dieser ganzen Aufräumaktion ist, ich fühle mich so befreit! Ich bin extrem stolz auf mich, wie viel ich entsorgt habe und achte jetzt auch beim Kauf neuer Artikel darauf, ob ich sie wirklich brauche, denn die KonMarie-Methode zeigte mir auch, dass wir oft Dinge kaufen, die nie benutzt werden. Glaubt ihr mir, wenn ich sage, dass wir sehr oft Geld für nichts ausgeben. Das alles zusammengerechnet hätte uns sicher schon einige tolle Reisen ermöglicht. Wenn ich jetzt freitags die Wohnung richtig putze (Staubwischen & Co.) bin ich bereits nach etwa 60 Minuten fertig. Davor waren es locker bis zu 3 Stunden, weil ich damit beschäftigt war, die Dinge, die herumlagen an einen anderen Ort zu verfrachten.

An sich selber arbeiten.

Wir müssen aber auch lernen konsequent an uns selber zu arbeiten. Dinge nach dem wir sie benutzt haben auch wieder an den Ort zurück zu stellen, denn zu gerne lassen wir sie einfach dort liegen, wo wir sie gerade benutzt haben. Das Geld für dieses Buch ist wirklich hervorragend investiert, es öffnet einem die Augen und sorgt dabei für Ordnung im Leben und somit auch für ein glücklicheres Leben. Ich besitze weniger unnötige Dinge und finde es auch klasse so wie es ist.

Keine Sorge für die kleinen Sammler unter euch! Es gibt immer bestimmte Artikel die wir sammeln und das ist auch nicht verboten, wichtig ist eben, dass diese Sachen geordnet sind und sich an einem Ort befinden und dort auch immer zurückgelegt werden.

Kennst du auch schon Magic Cleaning 2?

Unterschrift - In Liebe Mia.

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25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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