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Happiness Projekt -Juli

Der Juli hat ein ganz besonderes Thema im Happiness Projekt. Gretchen stellt sich die Frage, ob Geld glücklich macht bzw. ob man sich Glück kaufen kann. Hier spalten sich die Meinungen der Leser, denn einige sind natürlich der Ansicht, dass man sich Dinge kaufen kann, die einen glücklich machen. Aber bei der genauen Analyse stellt Gretchen fest, dass man lediglich im Kaufmoment glücklich ist, nachdem man bezahlt hat ergreift einen gerne eine Reue. Braucht man dieses Teil wirklich? Trägt man es und ist unendlich glücklich darüber?

Happiness Projekt1

Unterteilt ist dieses Kapitel in folgende Abschnitte

♥ Genehmigen Sie sich eine kleine Kauforgie.
♥ Kaufen Sie nützliche Dinge.
♥ Seien Sie großzügig zu sich selbst.
♥ Geben Sie eine Sache auf.

Genehmigen Sie sich eine kleine Kauforgie, dabei sollte man genau überlegen, wie Geld zum Glück verhelfen kann. Gretchen wollte Geld nur ausgeben, um einen engeren Kontakt mit ihrer Familie und Freunden zu haben, um ihre Energie zu steigern und ihre Gesundheit zu verbessern sowie ihre Wohnung zu gestalten, dass man sich darin wohler fühlt. Im Grude wollte sie nur Geld ausgeben, dass ihrem Ziel, glücklicher zu werden, dienlich war.

Zum Beispiel bezahlte sie ein Krafttraining, damit tut sie schließlich was für ihre Gesundheit und dies zu wissen, machte sie glücklich. Ebenso gab sie gerne mehr Geld für Essen aus, wenn sie unterwegs zu Mittag essen wollte. Früher war es ein Bagel doch jetzt greift sie zu Salat oder einer Suppe und fühlt sich gleich um einiges besser damit. Sie lernte auch mehr Geld für andere auszugeben, nur um andere glücklich zu machen und nur allein zu wissen, dass der Partner sich sehr freut, bereitet sich in ihr ein Glücksgefühl aus.

Happiness Projekt3

Bei der ganzen Aktion im Juli sollten aber nützliche Dinge gekauft werden und nicht Geld ohne Grund ausgegeben werden. Dabei erkannte Gretchen zwei unterschiedliche Kaufmethoden „zu wenig zu kaufen“ und „zu viel zu kaufen„. Die Leute die zu wenig kaufen, schieben ihre sämtlichen Einkäufe bis in die letzte Minute hinaus. Man beschließt auch sich etwas zu kaufen und überlegt kurz vorher doch noch einmal, ob man es wirklich tun sollte. Am Ende kauft man es sich doch nicht und meint es beim nächsten Mal mitzunehmen. Und seien wir mal ehrlich, meist kauft man es sich doch nicht. Die Leute, die oft zu wenig kaufen, fühlen sich häufiger gestresst, denn man hat nichts vorrätig und muss auch des öfteren abends spontan los um noch etwas nachzukaufen. Sie sind auch oft von Dingen umgeben, die schäbig sind, nicht richtig funktionieren oder nicht ganz passend sind. Weil man sich den Ersatz dieser Dinge aufschiebt oder man sich denkt, das alte Teil geht noch, irgendwann hole ich mir ein neues.

Menschen die gerne zu viel kaufen, haben meist einen Vorrat an Dingen und kaufen dennoch ständig nach. Sie kaufen sich auch Werkzeug oder irgendein Technikgerät und denken sich, dass sie es irgendwann einmal brauchen werden und in Wahrheit liegt es für immer ungebraucht in einer Schublade. Sie schmeißen aber auch sehr viele Sachen weg, weil sie den Überblick über ihre Produkte verloren haben und das Verfallsdatum angelaufen ist. Aber auch diese Menschen sind ständig gestresst, da sie häufig einkaufen und das Sammelsurium zuhause belastet sie stark.

Es ist wichtig ein Grad zwischen diesen Methoden zu finden. Mir ist beim Lesen sehr bewusst geworden, dass ich auch viele Dinge verwende, die schon längst hätten weggeworfen werden sollen, weil ich sie nicht wegwerfen kann und mir denke, sobald ich mir Ersatz geholt habe, schmeiße ich es weg. Doch den Ersatz kaufe ich nicht, weil ich dann noch denke, dass das alte Ding noch funktioniert. Versteht ihr was ich meine? Z. B. eine Rasierklinge, die wird von mir wirklich sehr lange benutzt, auch wenn sie am Ende kaum noch die Haare fassen kann. Ich finde es zu schade, dann die neuen zu benutzen, weil es dann auch heißt die neuen sind irgendwann verbraucht und ich muss ein ganz  neue Verpackung kaufen. Ich spare mir die Klingen auf, doch wofür?

Meine Mama hat z. B. sehr viele neue Tupperdosen im Keller. Diese wird sie hochholen, wenn ihre alten kaputt sind – und glaub mir, einige der alten Dosen können längst weg! Aber sie behält sich noch, bis sie löchrig sind. Wozu kauft sie dann neue oder warum tauscht sie die jetzt nicht schon aus?

Auch ihr kennt sicherlich ein paar solcher Beispiele, warum kaufen wir Dinge um sie dann nicht zu verwenden? Es ergibt doch keinen Sinn! Weshalb ich mir jetzt vorgenommen habe, mehr Dinge zu verbrauchen, denn schließlich sind sie auch dafür da. Wir leben nur einmal und wir leben nicht ewig.

Wenn wir vom Aufsparen sprechen, sollte man auch großzügiger zu sich selbst sein. Es ist auch nicht angenehm von Dingen umgeben zu sein, die abgetragen oder verbraucht sind.

Geben Sie eine Sache auf heißt hier, dass man sich selten etwas vollständig verbietet. Wir versuchen uns nur einzuschränken wie „diesen Monat gebe ich weniger Geld aus“ dabei sollten wir einmal uns selber richtige Grenzen setzen und sagen „ich gebe diesen Monat kein Geld aus“. Denn es gibt Dinge, die uns glücklich machen und zugleich unglücklich, wie das Rauchen einer Zigarette. Oder wie ich bereits beschrieben habe, im ersten Moment an der Kasse ist man glücklich, sich etwas zu kaufen, doch zuhause scheint man diesen Kauf, dann doch zu bereuen. Und wenn wir unseren Vorsatz wirklich einhalten, dann ist man viel glücklicher und zufriedener mit sich!

Unterschrift - In Liebe Mia.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

Ein Kommentar

  • shadownlight

    hey, ja das kenne ich auch, man kauft oft dinge, die man gar nicht nutzt. so ging es mir mal mit bekleidung, zum glück ist das ausmaß überschaubar und ich konnte fast alles wieder verkaufen, seitdem achte ich sehr darauf, keine unnützen dinge zu kaufen ;P
    liebe grüße zum montag!

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