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Happiness Projekt -Mai

Der Mai ist eine Herausforderung.  Denn es geht darum Spaß zu haben und glücklich zu sein mit dem was man tut. Dabei müssen wir vorher Herausfinden, was genau Glück ist und wann man wirklich glücklich ist. Die Tatsache, sich nicht schlecht zu fühlen, reicht nicht aus um glücklich zu sein. Man muss nach Aktivitäten suchen, die einem ein Wohlgefühl vermitteln. Ganz unter dem Motto „Nehmen Sie das Spielen ernst“ machen wir uns auf den Weg und suchen nach Spaß.

Happiness Projekt3

♥ Haben Sie mehr Spaß.
♥ Nehmen Sie sich die Zeit, albern zu sein.
♥ Schlagen Sie neue Wege ein.
♥ Legen Sie eine Sammlung an.

Haben Sie mehr Spaß. Hier ist wichtig zu akzeptieren, dass wir Menschen nicht immer die selben Dinge spaßig finden. Wenn andere Spaß haben ins Ballett zu gehen, muss du nicht das gleiche empfinden. Man kann gerne versuchen, ob man eventuelle daran Spaß findet, doch es muss nicht zwingend sein. Wichtig finde ich auch, selbst wenn man etwas gefunden hat, was einem sehr gefällt, dann sollte man es auch stolz erzählen können und es nicht vor den anderen verheimlichen, weil man denkt, dass diese einen dann für verrückt halten.

Bei den Recherchen hat Gretchen festgestellt, dass viele Menschen gar nicht wirklich wissen was ihnen Freude bereitet. Zwar findet man schnell Tätigkeiten, die einem gefallen, doch bereiten sie uns wirklich Spaß? Es kann ein langer Weg werden, bis man endlich was gefunden, was einem richtig Spaß macht. Ich zum Beispiel blogge sehr gerne, ich liebe es Dinge zu fotografieren und die Bilder durch Dekoration hübsch zu gestalten und dennoch sehe ich es ab und an als Qual an, also stelle ich fest, dass das Bloggen mir zwar ein Wohlgefühl vermittelt, aber so richtig Spaß habe ich manchmal nicht daran. Auf der Suche nach Spaß hilft es oft an seine Kindheit zu denken, was genau habt ihr damals getan und dabei so richtig Spaß gehabt? Ich habe als Kind gerne gesungen, ich tat immer so, als wäre ich ein Star der auf der Bühne steht und vor einem großen Publikum singt und ich habe dies wirklich stundenlang gemacht, praktisch ein halbes Konzert im Kinderzimmer gegeben sogar mit Tanzeinlage! Bei diesen Erinnerungen muss ich jedes Mal schmunzeln, sie machen mich glücklich und wisst ihr was? Ich singe bis heute noch sehr gerne.

Happiness Projekt1

Die Zeit nehmen um albern zu sein, dass ist im ernst des Lebens ein Muss. Bei mir ist das kein Punkt, den ich erfüllen musste. Seid ihr ab und zu albern? Wenn nein, dann solltet ihr dies wirklich öfters zulassen. Musik laut aufdrehen und einfach drauf los tanzen und ich meine so absolut nicht im Takt und absolut nicht nach irgendwelchen Schritten. Wild durch die Gegend und mit den seltsamsten Bewegungen den Stress des Alltags von sich abschütteln. Grimassen ziehen, wenn der Liebste gerade versucht ein ernstes Gespräch zu starten und man merkt, dass es ihm nicht gut geht. Eine lustige Grimasse bringt auch ihn direkt zum Strahlen und damit hast du euch beiden geholfen. Also los, lasst es zu albern zu sein!

Neue Wege einschlagen, was genauer heißen soll dass man offener sein sollte für unerwartete Gedanken, neue Szenarien, neue Menschen und unkonventionelle Nebeneinanderstellungen, die die Urquelle kreativer Energie sind – und des Glücks. Ich kenne zu viele Menschen, die neue Situationen überhaupt nicht mögen, weshalb sie dann in ihrem Alltagstrott versinken und ab und zu auch den Kontakt zur Außenwelt ausgrenzen. So kann man einst wichtige Menschen im Leben verlieren. Und wisst ihr was passiert, wenn man sich abgrenzt? Man ist einsam, verdrossen und weniger glücklich. Hauptsache es bleibt alles so wie immer. Schwachsinn! Aufwachen! Zeit neue Wege einzuschlagen, sich in bestimmten Themen ein gewisses Know-how zulegen, einfach weil man sich für das Thema interessiert. Damals war das Bloggen für mich nichts anderes als online über Produkte zu schreiben, doch mit der Zeit habe ich begonnen mich mehr mit der Technik hinterm Blog zu befassen. Ich lese Bücher über HTML, richtiges Schreiben, Fotografieren, Make-Up und vieles mehr. Es macht so viel Spaß sich in diesem Bereich mehr wissen anzueignen, auch wenn ich es im „richtigen Leben“ gar nicht brauche. Lasst auch einfach die ständige Frage „Wozu brauche ich das?“ weg.

Legen Sie eine Sammlung an ist mein einziger Punkt im Kapitel Mai, welchen ich nicht umsetzen kann. Ich weiß nicht was ich sammeln soll und da geht es mir so wie Gretchen. Warum sollen wir eine Sammlung anlegen? Eine Sammlung ist verknüpft mit neuen Aufgaben, Gründe, unbekannte Orte zu suchen, aufregende Jagden, neue Erfahrungsberichte und oft die Verbindung zu anderen Menschen. Ich möchte immer minimal leben und wenig Schnickschnack zulegen, jetzt soll ich aber doch etwas sammeln und bei mir aufbewahren. Gretchen hat da eine Lösung gefunden. Zuerst hatte sie sich auf die Suche nach blauen Vögel begeben, da sie ein Symbol des Glücks sind, aber sich wollte auch keinen Krimskam haben und ihr Arbeitszimmer oder ihre Wohnung mit blauen Vögel vollstopfen, da wir ja im Januar bereits gelernt haben uns von Dingen zu trennen und nichts unnötiges bei sich zu behalten. Doch dann viel ihr ein, dass eine Freundin meinte, sie sollte immer etwas Platz für Schnickschnack lassen, damit die Wohnung nicht zu ordentlich ist und etwas Charakter bekommt. Da kam sie auf die Idee, dass sie zu Hause Dinge besaß, die sie eigentlich nicht braucht, doch haben diese Gegenstände einen emotionalen Wert, weshalb sie sie nicht wegwerfen kann.

Ihre Lösung: Diese Dinge in einer Schachtel zu sammeln als eine Art Happiness-Schatulle. Dort sammelt sie für sich Erinnerungen, die ihr etwas bedeuten und wo sie glücklich wird, sobald sie sich an die Situationen erinnert, die diese Gegenstände hervorrufen.

Im Endeffekt hat Gretchen im Mai gelernt, dass es drei Arten von Spaß gibt. Herausfordernder Spaß, ausgeglichener Spaß und entspannter Spaß. Der herausfordernder Spaß lohnt sich am meisten, ist aber auch sehr anspruchsvoll. Er kann Frust, Angst und Arbeit bedeuten, er erfordert auch häufig das erledigen von Aufgaben. Er zahlt sich aber durch höchst befriedigende Freude aus.

Ausgleichender Spaß ist weniger herausfordernd, kostet aber immer etwas Mühe. Ein Familienausflug zum Beispiel. Ja, es macht Spaß, aber es erfordert Einigung und letztendlich tut man dies nur, weil die Kinder es wollten oder weil man ihnen eine Freude bereiten wollte.

Der entspannende Spaß ist der leichteste von allen. Es sind die täglichen Dinge, die so gut wie jeder nach einem stressigen Arbeitstag macht, fernsehen oder schlafen.

Forschungen haben ergeben, dass der herausfordernde Spaß langfristig Glück bringt, weil es mit Herausforderungen und dem Meistern von Aufgaben verknüpft ist, auch wenn es mehr Energie und Weitblick erfordert.

Wobei hast du Spaß?

Unterschrift - In Liebe Mia.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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