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Das Happiness Projekt – März

In diesem Kapitel vom Happiness Projekt geht es um die Arbeit und das Streben nach Höherem. Bei diesem Thema habe ich mir viel Zeit gelassen und ich habe es sogar mehrfach gelesen, weil ich daraus so viel wie nur irgendwie möglich mitnehmen wollte. Gretchen hat in diesem Kapitel festgestellt, dass das Glück ein entscheidender Faktor für die Arbeit ist und auch umgekehrt, die Arbeit ist ein entscheidender Faktor für das Glücksgefühl. Glückliche Menschen sind durchaus leistungsfähiger, arbeiten mehr Stunden pro Woche und sie arbeiten auch in ihrer Freizeit mehr. Es bringt durchaus viele Vorteile, wenn man nicht nur im privaten Leben glücklich ist, sondern auch im beruflichen. Glückliche Menschen sind weniger krank und fehlen auch dementsprechend weniger bei der Arbeit.

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Wenn ich meine aktuelle berufliche Situation betrachte und diese mit dem oben aufgeführten Tatsachen vergleiche, da frage ich mich, ob ich glücklich bin. Dieses Jahr war ich für meine Verhältnisse zu oft krank, meist fehle ich drei Tage im Jahr aufgrund von Krankheit, dieses Jahr war es locker ein ganzer Monat. Ich merke, dass ich mich immer weniger aufraffen kann und oft auch mit Bauchschmerzen losfahre. Und eigentlich liebe ich meinen Beruf und habe bereits sehr früh begonnen mich mit ihm auseinander zu setzen.

Wenn man sich die Erkenntnisse von Gretchen zusammenführt, sollte jeder einmal in sich gehen und darüber nachdenken, ob er denn im beruflichen Leben noch glücklich ist, schließlich verbringen wir die meiste Zeit bei der Arbeit. Überlegt wirklich sehr gut, denn es ist euer Job, er bringt euch Geld und lässt euch so leben wie ihr es jetzt tut. Ich habe mir etwas überlegt und habe auch bereits gewisse Schritte eingeleitet. Und ich klammere mich aktuell an den einen Hoffnungsschimmer, den ich erhalten habe. Drückt mir die Daumen!

Weiterhin stand der Monat März bei Gretchen unter folgende Unterpunkte:

♥Erstellen Sie einen Blog.
♥Genießen Sie den Spaß am Versagen.
♥Bitten Sie um Hilfe.
♥Arbeiten Sie mit Verstand.
♥Genießen Sie die Gegenwart.

Gretchens Recherchen haben gezeigt, dass Herausforderungen und Neues Schlüsselelemente für das Glücksempfinden sind. Das Gehirn wird durch eine Überraschung angeregt und das Meistern einer unerwarteten Situation verschafft ein starkes Gefühl der Befriedigung. Dies erfüllt ein Blog in Gretchen und meinem Fall zumindest. Wir beide Schreiben gerne, das geschriebene Wort ist auf einem Blog gut aufgehoben, es findet Zuspruch aber auch Kritik. Auf einem Blog kann jeder sein wie er ist, man kann sich selber treu bleiben und man findet sich Anhänger, die einen so mögen, wie man ist. Ein Blog ist in unserer Zeit schnell gemacht und und im Grunde auch nicht besonders kompliziert, zu Beginn. Doch wer einen Blog führt, der weiß, dass einem der Standard irgendwann nicht mehr ausreicht und man mehr Features einbauen möchte, ein besseres Design haben möchte und, und, und. Diese ganzen Sonderwünsche führen dazu, dass man sich immer mehr damit auseinander setzt und ihr glaubt gar nicht, wie sehr man sich freut, wenn eine Änderung nach stundenlanger Arbeiter endlich funktioniert. Ich kann euch raten, es einfach mal zu versuchen, jeder kann es versuchen. Schaut einfach mal, was dabei mit euch passiert.

Der nächste Punkt ist wirklich sehr wichtig und wird häufig vergessen, denn wer möchte schon versagen? Keine Angst haben neue Schritte zu gehen und keine Angst davor haben auch Fehltritte zu machen. Wenigstens hast du es versucht! Ich möchte nicht zu den Menschen gehören, die im Alter denken „Hätte ich es gemacht, wäre mein Leben vielleicht besser.“, oder „was wäre gewesen, wenn…“. Tut es, geht auch unsichere Schritte und wenn bei diesem Schritt der Boden unter euch runterfällt, dann rafft euch wieder auf und geht in die andere Richtung.

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Foto von Pexels

Neben dem Versagen stellt der nachfolgende Schritt für die ach so selbstständigen Erwachsenen eine große Herausforderung dar. Fragen Sie nach Hilfe. Es frustriert, wenn ihr an Aufgaben sitzt und nicht weiter kommt. So verliert man immer mehr die Lust zur Arbeit und Verzweiflung fördert nicht das Glücksempfinden. Um Hilfe zu bitten stellt kein Versagen dar und es bedeutet auch nicht, dass ihr etwas nicht könnt. Manchmal braucht man einfach einen kleinen Hinweis, weil man gerade etwas auf dem Schlauch steht, das kommt vor.

Mit Verstand zu arbeiten ist ein Punkt, der eigentlich ganz klar ist. Wir sollten so effizient wie nur irgendwie möglich arbeiten. Jede Pause mit bedacht wählen und nicht immer mehrere Stunden für eine große Aufgabe einplanen. Ich stelle bei mir immer fest, dass ich lieber unter Zeitdruck arbeite. Wenn ich weiß, dass ein Abgabetermin naht, kommen die Ideen von alleine und das was am Ende dabei heraus kommt ist umso besser, als das was ich vorher „versuche“.

Außerdem ist es wichtig in der Gegenwart zu bleiben und diese auch zu genießen. Gretchen beschreibt diesen Punkt damit, dass wir uns Ziele für einen Zeitpunkt in der Zukunft setzen und uns mit dem Erfüllen der Ziele denken, dass wir dann glücklicher sind. Was prinzipiell auch zutrifft, doch überlegt euch mal, wie es euch geht, wenn ihr an dem Ziel arbeitet. Meist steht man unter Strom, ist gestresst und erschöpft. Und was passiert, wenn man das Ziel erreicht hat? Man ist für wenige Minuten glücklich und verspürt Erleichterung. Und danach?

Deshalb nimmt aus diesem Kapitel des Projektes mit, dass das Glück nicht nur im privaten Leben gefunden werden sollte, sondern auch das Glück im Beruf zu finden ist wichtig. Habt keine Angst vor dem Versagen und wagt ruhig Schritte ins Ungewisse. Wir lernen aus Fehlern und werden nur stärker aus ihnen. Des Weiteren dürft ihr nicht an Aufgaben verzweifeln. Sobald ihr einen Job habt, der euch glücklich macht, seid ihr auch im privaten Leben glücklicher und ausgewogener. Wenn du nicht weiter weist, frag nach Hilfe! Arbeite mit Verstand und genieße deine Zeit jetzt, denn man lebt schließlich auch nur einmal.

Du hast die anderen Monate verpasst? Kein Problem schau hier:

Das Happiness Projekt – Januar

Das Happiness Projekt – Februar

Unterschrift - In Liebe Mia.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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