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Gone Girl – Das perfekte Opfer – Rezension

Buchvorstellung

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Gone Girl – Das perfekte Opfer ein Roman von Gillian Flynn erschien im August 2014 im FISCHER Verlag handelt von Nick Dunne und Amy Elliott Dunne, scheinbar ein glückliches Ehepaar. Sie leben in New York, Amys Stadt. Beide Arbeiten fleißig, Geldprobleme haben sie nicht, doch dann wird Nicks Mutter schwer krank und gemeinsam ziehen sie in das kleine Städtchen Carthages in Missouri. Weit weg von dem, was Amy mag.

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Nick Dunne ist ein einfacher Mann, sein Vater ist alkoholkrank und seine Mutter hat Krebs, leidet und stirbt. Gemeinsam mit seiner Schwester eröffnet er nach dem Umzug mit Amy eine Bar in seiner alten Heimat. Seine finanzielle Unterstützung ist seine Ehefrau Amy. Amy kommt aus einer Familie, der es wirtschaftlich sehr gut geht. Ihre Eltern sind Autoren und Therapeuten. Ihre Tochter nutzen sie als Vorlage für ihre Bücher, Amazing Amy. Aber auch Amy kann sich Autorin nennen, denn obwohl sie eigentlich nicht arbeiten müsste tut sie es, weil es ihr Spaß macht.

Amy ist eine recht unkomplizierte Frau, wenn Nick mit seinen Jungs unterwegs ist, dann bleibt sie ganz entspannt zu Hause. Jedes Jahr zum Hochzeitstag veranstaltet sie eine Schnitzeljagd für ihren Ehemann, mit dieser Jagd führt sie ihn an Orte zurück an denen sie gemeinsam glücklich waren und viel Spaß hatten. Die Hinweise die sie dafür verteilt beinhalten so viele Insider, sodass nur Amy und Nick diese verstehen. An deren fünften Hochzeitstag kommt Nick nach Hause, das Wohnzimmer ist verwüstet und Amy verschwunden. Und dennoch hat sie eine Schnitzeljagd für ihren Mann gefertigt.

„Woran denkst du? Wer bist du? Was haben wir einander angetan? Was werden wir noch tun?“ Diese Fragen tauchen in der gesamten Geschichte an den unterschiedlichsten Stellen auf. Amy ist verschwunden, gibt es eine Leiche? Das weiß man nicht, aber man entdeckt Amys Blut in der Küche, jemand hat versucht dieses wegzuwischen. An dem Abend vor dem Verschwinden hört die Nachbarin, dass Amy und Nick sich fürchterlich streiten, was ist passiert? Die Polizei ermittelt, die Beweislage ist schlecht für Nick. Alles deutet darauf hin, dass der Ehemann Nick Dunne seiner Frau Amy Elliott Dunne etwas angetan hat.

„Und das ist eine der vielen Lügen, die ich der Polizei noch erzählen werde.“

Gone Girl – Das perfekte Opfer von Gillian Flynn ist ein Roman mit 571 Seiten aufgeteilt in 3 Abschnitte und innerhalb dieser Abschnitte jeweils geschrieben aus der Sicht von Amy Elliott Dunne als ihre Tagebucheinträge vor ihrem Verschwinden angefangen von dem Tag an, wo sie Nick Dunne kennenlernt sowie aus der Sicht von Nick Dunne ab dem Tag des Verschwindens. Man beginnt beim Lesen mit dem Tag, as Amy verschwindet aus der Sicht von Nick, beim nächsten Kapitel geht es dann weiter mit Amy an dem Tag, wo sie Nick kennenlernt. Und so geht es je Kapitel weiter. Der Leser kann somit direkt in die Gedankenwelt der Protagonisten einsteigen und bekommt so sehr viele Einzelheiten mit. Der Roman Gone Girl liest sich schnell, da die Sätze überschaubar sind und die Wortwahl einfach gehalten ist.

Fazit
Gone Girl – Das perfekte Opfer wurde bereits im Vorfeld hoch angepriesen aufgrund der vielen Wendungen und der ständig anhaltenden Spannung. In diesem Roman tauchen wirklich sehr viele Andeutungen auf, die den Leser in die Irre führen wollen, doch mit etwas logischem Denken kommt man dem Vorhaben in die Quere und kann eigentlich den Rest des Buches bereits vorhersehen. Ich hatte bereits vor dem Ende des ersten Abschnitts ein paar Möglichkeiten des Endes aufsagen können und ich lag mit den meisten Möglichkeiten gar nicht so verkehrt. Doch muss ich gestehen, dass mich dann das endgültige Ende doch etwas schockiert hat, denn Amy Elliott Dunne und Nick Dunne sind wahrlich ein sehr seltsames und auch ziemlich krankes Ehepaar.

Wem kann ich dieses Buch empfehlen? Jeder, der gerne in die Psyche eines anderen Menschen abtauchen möchte um deren Verhalten zu analysieren, wird Gone Girl sicherlich lieben. Gone Girl zeigt, was innerhalb einer Beziehung zwischen zwei Menschen passieren kann. Wie man sich teilweise auseinander lebt und wie man doch noch zusammen lebt. Während des Lesens stellt man sich immer wieder die Frage, wie gut man eigentlich seinen eigenen Partner kennt. Selbst bei den Protagonisten zeigt sich, dass diese nach fünf Jahren Ehe noch nichts voneinander wissen. „Woran denkst du? Wer bist du? Was haben wir einander angetan? Was werden wir noch tun?“ Genau diese Fragen, sollte man häufiger Stellen.

Gone Girl – Das perfekte Opfer ist ein Buch mit einigen Spannungsphasen, gefolgt von einigen eher langweiligen Dingen und dennoch ein Buch, welches man immer wieder in die Hand nimmt. Der Leser wird in die Ermittlungen eingebunden, kann sich selber ein Bild von der Geschichte machen und sich dann auch seine eigene Meinung Bildung.

Unterschrift - In Liebe Mia.

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25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

Ein Kommentar

  • Probenqueen

    Hallo Maria!

    Ich fand das Buch einfach mega mäßig gut.
    Habe sogar den Film hier noch in der Schublade liegen, habe ihn mir aber noch nicht angesehen.
    Doch die richtig langen Abende kommen ja erst noch!

    Liebe Grüße,
    Natascha

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