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50 Shades of Grey – Filmkritik

Die Meinungen zum Film spalten sich ebenso wie die Meinungen zu den Büchern damals. Ich stelle fest, dass man die Meinungen der Menschen in gewisse Kategorien aufteilen kann, was mich zum Schmunzeln bringt. Welche Kategorien ich ausmachen konnte?

Unreifen Mädchen
Die unreifen „Mädchen“, die Jamie Dornan anhimmeln und ein Poster von ihm über dem Bett hängen haben, sie lieben den Film, weil er mitspielt und weil sie endlich ein bisschen mehr Sex im Film sehen können. Solche Mädchen sitzen im Kino und fangen an leise zu kichern, wenn eine Sexszene auftaucht. Da frage ich mich: „Sowas noch nicht gesehen?“

Unbefriedigte
Frauen, die diesen Film sowie die Bücher als niveaulos abstempeln. Die meinen, dass keine Handlung darin enthalten ist und ihnen die Story fehlt. Sorry Girls! Was fehlt euch denn? Solche Frauen geben mir das Gefühl, dass sie sich eine Befriedigung wünschen aber nicht wissen wie sie dazu gelangen. Und aus reiner Boshaft und ausschließlich aus Eifersucht hassen sie die Bücher und den Film. Wir leben im 21 Jahrhundert, wir können über alles reden aber wohl noch nicht über Sex.

Pornoweibs
Diese Kategorie ist enttäuscht von dem Film. Sie hätten mehr erwartet, mehr Sexszenen, mehr Schläge und mehr Orgasmen. Die Pronoweibs haben die Bücher gelesen und sind verrückt nach diesen. Bei den einen oder anderen hat sich das Sexleben um einiges gebessert und sie haben gehofft, dass eben so viel Sex im Film zu sehen ist. Mädels, ihr habt das Buch nicht verstanden. Es geht dabei nicht um Sex sondern um Liebe. Schaut euch den Porno zu dem Film an, den gibt es schließlich schon, da wird das ganze Drumherum weggelassen. Ich wäre nicht ins Kino gegangen, wenn ich die ganzen Sexszenen, die im Buch beschrieben werden sehen würde. Schließlich ist das irgendwie eintönig auf der Leinwand.

Romantiker – und dazu gehöre ich
Christian Grey ist krank. Er hat eine sehr schlimme Vergangenheit und kann einen Menschen nicht auf normalem Wege lieben, weil er das so nie gelernt hat. Er lernt eine Frau kennen und vergisst alles was vorher passiert ist, er wagt neue Schritte auf fremden Terrain. Er verändert sich nur für die eine Frau. Wir Romantiker lesen zwischen den Zeilen und deuten die Blicke der Charaktere wir erkennen die richtige Geschichte.

Fazit
Ganz ehrlich, sehr viele urteilen zu voreilig von diesem Film. Sie mögen diesen Hype nicht und stellen sich deswegen direkt quer. Wenn man aber diese Geschichte an sich ran lässt, dann stellt man fest, dass diese sehr viel Tiefe hat und für einen Mädelsabend ist dieser Film genau das Richtige! Gut einige Konversationen sind echt etwas einfallslos, doch darüber kann man hinwegsehen. Was mich allerdings schockiert hat, war das Ende. Ich habe wirklich nicht mitbekommen, dass der Film mehrere Fortsetzungen haben wird! Aber die wichtigsten Szenen aus dem Buch sind verfilmt worden und das besonders gut. Ich bin hin und weg von der Verfilmung und freue mich auf die nächsten Teile.

Wie ist deine Meinung zum Film?

Unterschrift - In Liebe Mia.

P.S.: Nimmt dass, was ich hier niedergeschrieben habe nicht zu ernst.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

2 Kommentare

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