Beauty,  Haut 1x1

Haut 1×1 – Grundwissen

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Beautyblogger berichten regelmäßig, welche neuen Produkte eingeführt werden, welche Produkte besonders gut sind und zeigen, wie sie sich schminken. Welche Beautybloggerin beginnt damit, Grundwissen aufzubauen?

Ich möchte euch in einer kleinen Reihe etwas mehr über unsere Haut erzählen und versuchen gemeinsam etwas mehr Wissen über „Beauty“ aufzubauen.

Grundsätzlich ist es so, dass wir noch so viel Make-Up tragen können, wenn unsere Haut aber nicht ordentlich gepflegt ist – oder sagen wir nicht vernünftig behandelt wurde – kein Make-Up wirklich gut aussehen wird. Somit beginnt unser Beautywissen mit der Analyse der Haut.

Gut, wir könnten jetzt auch ganz ausschweifen und noch über Ernährung und Umgebung sprechen, aber das würde den Rahmen sprengen. Ab und zu werde ich aber auch auf diese Themen zurückgreifen.

Aufgabe der Haut
Die Haut ist mit Rezeptoren ausgestattet, das sind Außenfühler der Nerven. Diese lassen uns Kälte und Hitze spüren, Schmerz fühlen und Lust empfinden. Sie ist somit eine Sensor- und Schaltzentrale für viele unserer Sinneswahrnehmungen. Außerdem ist sie das wichtigste Element bei der Regulation der Körpertemperatur und die Schutzhülle für unseren Körper. Bei einem Erwachsenen ist die Haut etwa 1,65 m² und wiegt ca. 13 kg, somit ist sie das größte Organ des Menschen. Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan. Wenn mit unserer Haut irgendwas nicht stimmt, sie somit Rötungen, Pickel, Ausschlag o. Ä. aufweist, dann ist die Ursache im Inneren des Körpers zu suchen. Mit Kosmetika kann man da nicht aushelfen.

Aufbau
Die Haut besteht aus drei „Hauptschichten“, diese sind auch unterteilt in weitere Schichten, auf die ich aber nicht eingehen möchte.

Oberhaut (Epidermis)
Diese ist an verschiedenen Stellen unterschiedlich Dick. An Handinnenflächen und Fußsohlen ist sie am dicksten, da sie an diesen Stellen viel aushalten muss. Die Oberhaut beinhaltet die Hornschicht. Diese besteht aus vielen Lagen sich ständig erneuender Hornzellen. Diese ist wichtig für das Aussehen des Menschen. Die Dicke oder Zartheit der Hornschicht hängt davon ab, ob die Blutgefäße durchschimmern können und der Teint dadurch rosig oder blass erscheint.

Ihre Beschaffenheit können wir mit Kosmetika beeinflussen.

Lederhaut (Cutis oder Dermis)
Die Lederhaut ist gefüllt mit elastischem Bindegewebe, diese sorgt dafür, dass die Haut fest ist und gleichzeitig dehnbar ist. (Legt eine Hand auf den Arm und bewegt diese hin und her, die Haut wird sich mitbewegen). Unter dem Bindegewebe befinden sich die Blutgefäße, diese versorgen die Oberhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff. Nervenenden der Lederhaut sprechen auf Wärme, Kälte und Berührungsreize an. Ein Tattoo wird in die Lederhaut gestochen, hier ist eine ruhige Hand gefragt, denn wird die Tinte zu weit eingestochen, werden die Blutgefäße angegriffen.

Unterhaut (Subcutis)
Sie enthält Fettpolster und ist fest mit der Lederhaut verbunden. Sie dient zur Aufpolsterung der Haut und vermittelt Sinnesempfindungen wie Druck, Wärme, Kälte und Tastgefühl. Die Unterhaut ist unsere Energiereserve, Wärmepolster und Nahrungsspeicher. Sie schützt unsere Knochen, Muskulatur und Organe gegen Druck, Stoß und Wärmeverlust, bei einer Unterernährung kann sie fast völlig verschwinden, wobei sie bei einer Fettleibigkeit außerordentlich voluminös werden kann.

Alle 28 Tage erneuert sich unsere Haut. Stellt euch das einmal vor, wenn ihr einen Pickel habt, dann dauert es fast einen ganzen Monat, bis die letzten Reste von diesem verschwinden. Im Alter verlangsamt sich die Zellerneuerung und die Haut enthält weniger Feuchtigkeit, was wir an mehr Falten erkennen können.

Die Haut besitzt fast überall Talgdrüsen, ausgenommen an Handinnenflächen und Fußsohlen. Besonders viele finden wir auf der Kopfhaut und der Stirn. Die Talgdrüsen geben ihre Zerfallprodukte nicht in Form von Hornhaut ab, sondern anhand von einem Sekret (natürliches Hautfett). Dieses ist für die Glätte und Geschmeidigkeit der Haut unentbehrlich. Im Hautfett befinden sich sogenannte Squale, diese ähneln dem Vitamin E und schützen die Haut vor Schädigungen durch freie Radikale.

Warum wird Kosmetik verwendet?
Der ph-Wert der Haut ist im normalen Zustand leicht sauer und liegt somit zwischen 5 und 6,5. Produkte mit einem ph-Wert in diesem Bereich gelten als hautneutral oder hautfreundlich.

„Wenn die Haut sauer ist, dann geht es ihr richtig gut“ Der Säureschutzmantel wird durch Hauttalg und Schweißabsonderungen beeinflusst. Überwiegt die Säure, ist die Haut trocken, gespannt und wenig aufnahmefähig. Sind Basen überfällig, ist die Haut ölig und anfällig für Bakterien.

Die Aufgabe von Hautpflegeprodukten ist die natürliche Balance zwischen Säure und Basen zu schaffen. Die leichte Säure der Haut und somit der optimale ph-Wert muss erhalten bleiben.Unterschrift - In Liebe Mia.

 

 

 

 

 

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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