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Wellness Sunday – Haare Grundwissen #1

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An den Haaren eines Menschen erkennt man den körperlichen Zustand. Ist der Körper gesund, können auch gesunde Haare wachsen. Sogar die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Die Ernährung, spielt bei allem, was mit dem Körper zu tun hat eine wichtige Rolle – das nur mal am Rande erwähnt -.

Wie gut kennst du deine Haare? Wie gut pflegst du sie oder meinst du waschen reicht?

Diese Fragen werde ich versuchen in diesem Beitrag zu erläutern und euch meine Kniffe zeigen, denn glaubt mir, meine Haare und ich haben viel durchgemacht.

Um generell eine geeignete Pflege zu finden, muss man erstmal wissen, was für Haare man hat. Setzt euch hin und schaut erstmal, was ihr dort auf dem Kopf mit euch tragt. Haare, davon sind etwa 150.000 auf einem menschlichen Kopf zu finden. Bei normalen Haaren haben diese etwa 0,05 mm Durchmesser und wachsen im Normalfall etwa 1 cm pro Monat.

Abgesehen von den Farbunterschieden, findet ihr euch Unterschiede in der Struktur.

Feines bzw. Dünnes Haar
Der Durchmesser bei feinem Haar liegt maximal bei 0,04 mm. Optisch erkennt man feines Haar an dem nicht vorhandenen Volumen, sie liegen meist eng auf der Kopfhaut, weshalb sie schnell strähnig und fettig wirken. Feines Haar ist empfindlicher als anderes, hier kann zu viel Pflege gegenteilige Auswirkungen haben.

Trockenes Haar
Arbeiten die Talgdrüsen träge, fehlt dem Haar der schützende Fettfilm. Das Haar kann nicht viel Feuchtigkeit halten und wirkt glanzlos, spröde und strohig. Die Bildung von Spliss ist hier stark vertreten, bei längeren Haaren brechen die Spitzen gerne ab. Das Arbeiten der Talgdrüsen hängt von vielen Faktoren ab, ein kleiner Tipp: Fisch mit natürlichen Ölen könnte schon helfen.

Fettiges Haar
Im Gegensatz zum trockenen Haar, arbeiten die Talgdrüsen bei fettigem Haar zu gut.Ursachen können in der genetischen Veranlagung, Stoffwechselstörungen oder im fortgesetztem Stress liegen.

Strapaziertes Haar
Durch Umwelteinflüsse, trockener Heizungsluft oder chemischen Behandlungen, wird die Haarstruktur beeinträchtigt. Die Haare werden glanzlos, verlieren halt und Stabilität und führen dazu, dass das Haar bricht.

Schuppiges Haar
Schuppen entstehen durch zu viel Hautfett auf der Kopfhaut, welches zum vermehrten Wachstum eines natürlichen Pilzes führt. Die Kopfhaut wird gereizt, erneuert sich schneller und stößt verstärkt alte Hautzellen ab. Tote Zellen ballen sich mit dem Hautfett zusammen und ergeben Schuppen.

Sobald du weißt, welches Haar du hast, kannst du diesem die geeignete Pflege bieten.

Nachdem wir uns mit unseren Haaren zusammengesetzt haben, gilt es nun auch unser Werkzeug genauer unter die Lupe zu nehmen. Bürsten und Kämme.

Bestimmt habt ihr es bereits des öfteren gehört, Bürsten mit Naturfasern sind besonders gut. Was ich auch versucht habe. Ich finde, dass mit solchen Naturfasern das Säubern wieder schwerer fällt. Produktreste bekomme ich dort kaum weg und somit wird die Bürste schneller unhygienisch. Worauf ich bei einer Bürste achte ist, dass an den Borsten keine Noppen sind. Diese brechen gerne ab und führen dann dazu die Haar mehr zu strapazieren.

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Wenn ich schon über die Hygiene spreche, vergesst nicht, dass die Bürsten und Kämme regelmäßig gesäubert werden sollten.

Was genau macht dieses Werkzeug?

Damit unser Haare gesund wachsen kann, braucht auch unsere Kopfhaut ab und an eine Massage. Leicht gemacht, wenn man eine gute Bürste hat. Das Bürsten über die Kopfhaut fördert die Durchblutung, das Haarwachstum wird beschleunigt und Fehlentwicklungen werden ausgeglichen. Dein Gesicht verwöhnst du doch auch regelmäßig mit einem Peeling, um abgestorbene Hautreste und sonstige Ablagerungen zu entfernen. Gleiches gilt hier auch für die Kopfhaut. Kleiner Tipp, um morgens den Kreislauf in Schwung zu bringen empfiehlt es sich die Haare über Kopf zu kämmen.

Wichtig: Nasses Haar ist besonders empfindlich! Bitte hier keine Bürste. Benutzt einen Kamm! Besonders hilfreich ist ein Kamm bei lockigem Haar.

Genug davon, beginnen wir mit dem Waschen.

Waschen täglich? Ist bei vielen gar nicht mehr wegzudenken. Aber wie gehen die Haare damit um? Von täglichem Waschen rate ich persönlich ab. Ich habe dies selber an mir feststellen müssen, dass meine Kopfhaut stark darunter gelitten hat. Am Haaransatz hatte ich sehr trockene Haut was mit Juckreiz verbunden war. Seit dem wasche ich meine Haare nicht jeden Tag. Jeden zweiten Tag ist in Ordnung, jeder Dritte ist noch besser.

Wenn nun der Waschtag begonnen hat, stellt sich die Frage nach dem Wie? Lacht nicht! Da kann man so einiges falsch machen. Es beginnt mit der Temperatur, zu kalt ist nicht gut, denn Schmutz und fett kann sich so nicht lösen. Zu heiß, macht das Haar stumpf und spröde. Für mich sehr schwer umzusetzen, denn ich bin ein Heißduscher.

Vor dem Waschen gilt erstmal die Haare gut auszukämmen und zu entwirren. Danach geht es unter die Dusche. Vorteil daran: werden die Haare nicht über Kopf gewaschen, führt dies meist zu weniger Verknotungen.

Beim Shampoonieren ist anzumerken, dass der Schaum schön zu verteilen ist und sanft einmassiert werden sollte. Übertreibt aber nicht mit dem Shampoo, wenn eurer Produkt viel zu übertrieben schäumt, könnt ihr davon ausgehen, dass dort weniger gute Inhaltsstoffe enthalten sind.

Das Shampoo wird gründlich ausgespült, es wird generell empfohlen, dass das Shampoo lediglich auf die Kopfhaut aufzutragen wird und durch das Ausspülen in die Haarlängen gelangt. Beim Abspülen gilt übrigens, das Wasser sollte nicht so warm sein, wie vorher beim Vorwaschen. Somit schließen sich die Poren und das Haar wird glatt. Denn bei heißem Wasser stellen sich Schuppen auf, so gelangen Wirkstoffe besser in das Haarinnere. Wenn ihr also, das Shampoo ausgespült habt, könnt ihr die offenen Haare – ich denke, so wird das Bild anschaulicher – mit einer passenden Spülung pflegen.

Am besten ist, wenn ihr die Haare nach der Behandlung einer Spülung mit kalten Wasser wascht. Dies tut nicht nur euren Haaren gut, sondern auch eurem Kreislauf.

Einmal pro Woche sorgt eine Intensivkur für mehr Pflege eurer Haare. Ich denke, da ist der Wellness Sunday genau richtig! Richtig gut wirkt diese Kur, wenn ihr vorher ein Handtuch auf der Heizung erwärmt, dann die Haare mit der Kur bearbeitet und anschließend in dem Handtusch einwickelt. So kann die Kur noch besser einwirken und die Haare fühlen sich besonder gut an.

Ich weiß, dass das Thema Silikone in Haarprodukten zu regen Diskussionen führt und dennoch sage ich, dass meine Erfahrungen mir zeigen, dass ein Shampoo ohne Silikone dem Haar mehr hilft, als mit.

Ist das Haar nun gewaschen, ist es besonders empfindlich. Wenn ihr eure Haare gerne mit dem Föhn trocknet, so lasst sie bitte vorher etwas antrocknen. Halt! Mit antrocknen meine ich nicht das trocken Rubbeln mit dem Handtuch! Die armen Haare werden durch das Handtuch angeraut, die Haare werden brüchig und verlieren so an Glanz!

Passt auch auf mit dem durchkämmen der Haare. Sehr vorsichtig und besser mit den Spitzen beginnend langsam nach oben arbeiten. Muss ich euch daran erinnern, wie uns auf brutale Art die Haare gekämmt wurden als wir noch jünger waren? Ich hatte Haare bis zum Hintern und habe es gehasst, wenn Mama meine Haare kämmen wollte!

Genug Text für heute! Jetzt wisst ihr, wie ich beim Haare Waschen verfahre und vielleicht konnte ich euch ein paar neue Informationen bieten. Ich freue mich sehr, über eure Tipps in den Kommentaren. Sagt mir, wie ihr eure Haare bei der Wäsche pflegt. Vielleicht lernen wir etwas voneinander 🙂 Nächste Woche beim Wellness Sunday, zeige ich euch weitere Pflegehinweise für danach und zwischendurch.

25 Jahre alt und Bloggerin seit November 2011. Ich lese gerne und mag die Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell belege ich einen Kurs zum Thema Bloggen an der ILS.

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